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BSG Urteil v. - B 8 SO 6/22 R

Gesetze: § 3 S 1 SodEG, § 3 S 2 Halbs 1 SodEG, § 3 S 5 SodEG, § 3 S 7 SodEG, § 1 S 1 SodEG, § 1 S 2 SodEG, § 2 S 1 SodEG, § 2 S 2 SodEG, § 2 S 3 SodEG, § 4 S 1 SodEG, § 4 S 2 SodEG, § 4 S 4 SodEG, § 4 S 6 SodEG, § 5 S 1 SodEG, § 7 Abs 2 SodEG, § 1 SodEGAG HE, § 242 BGB, § 39 SGB 1, § 94 Abs 1 SGB 9 2018, § 123 SGB 9 2018, §§ 123ff SGB 9 2018, § 51 Abs 1 Nr 10 SGG, § 183 S 1 SGG

Anspruch eines Sozialdienstleisters auf Zuschuss nach dem SodEG - Zuschusshöhe - Prognose für zukünftige Zeiträume - Spitzabrechnung für zurückliegende Zeiträume - Abzug vorrangiger Mittel vom Monatsdurchschnitt - sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsweg zu den Sozialgerichten - keine Gerichtskostenfreiheit

Leitsatz

1. Die Höhe von Zuschüssen nach dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz ist für zukünftige Zeiträume durch eine Prognoseentscheidung zu ermitteln.

2. Zuschüsse für einen zurückliegenden Zeitraum werden im Weg der Spitzabrechnung unter Berücksichtigung bereits zugeflossener Mittel bewilligt.

3. Zufließende vorrangige Mittel sind von dem der Berechnung zugrunde zu legenden Monatsdurchschnitt, nicht vom Höchstbetrag des Zuschusses abzusetzen.

Tatbestand

Diese Entscheidung steht in Bezug zu

ECLI Nummer:
ECLI:DE:BSG:2023:170523UB8SO622R0

Fundstelle(n):
QAAAJ-51084

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