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BSG Urteil v. - B 6 KA 8/23 R

Gesetze: § 73 Abs 1 SGB 5, § 73 Abs 1a S 1 Nr 2 SGB 5, § 82 Abs 1 SGB 5, § 87 Abs 1 SGB 5, § 87b Abs 1 SGB 5, § 92 Abs 1 S 2 Nr 9 SGB 5, § 95 Abs 3 S 1 SGB 5, § 101 Abs 1 S 1 Nr 4 SGB 5, § 101 Abs 1 S 1 Nr 5 SGB 5, § 101 Abs 3 SGB 5, § 19a Abs 1 Ärzte-ZV, § 19a Abs 2 S 1 Ärzte-ZV, § 19a Abs 2 S 2 Ärzte-ZV, § 19a Abs 3 S 1 Ärzte-ZV, Präambel 4.1 Nr 1 EBM-Ä 2008, Abschn 4.2.1 EBM-Ä 2008, Nr 04040 Anm 7 EBM-Ä 2008, § 1a Nr 23 BMV-Ä, § 40 ÄBedarfsplRL, § 41 ÄBedarfsplRL, § 42 Abs 1 S 7 Halbs 2 ÄBedarfsplRL

Vertragsärztliche Vergütung - Zusatzpauschale nach Gebührenordnungsposition (GOP) 04040 EBM-Ä (juris: EBM-Ä 2008) - Auf- bzw Abschlag für über- bzw unterdurchschnittliche Behandlungszahlen - Anknüpfung an den Umfang der Tätigkeit laut Zulassungs- und Genehmigungsbescheid - Abstellen auf den dort erteilten Versorgungsauftrag - Zulassung eines weiteren Arztes im Rahmen eines Jobsharings - gemeinsamer Versorgungsauftrag

Leitsatz

1. Soweit der in der GOP 04040 EBM-Ä vorgesehene Auf- bzw Abschlag für über- bzw unterdurchschnittliche Behandlungszahlen an den Umfang der Tätigkeit laut Zulassungs- und Genehmigungsbescheid anknüpft, ist auf den dort erteilten Versorgungsauftrag abzustellen.

2. Im Falle der Zulassung eines weiteren Arztes im Rahmen eines Jobsharings teilen sich die beiden Ärzte den zuvor einem Arzt zugeordneten Versorgungsauftrag.

Tatbestand

ECLI Nummer:
ECLI:DE:BSG:2024:280824UB6KA823R0

Fundstelle(n):
SAAAJ-79764

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