1. Auch der Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft erfüllte den Begriff des Vermögensübergangs i.S. von § 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 (i.d.F. vor In-Kraft-Treten des StEntlG 1999/2000/2002).
2. Die Veräußerung oder Aufgabe von Mitunternehmeranteilen an der - durch formwechselnde Umwandlung einer Kapitalgesellschaft entstandenen - Personengesellschaft untersteht auch dann § 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 (i.d.F. des Jahressteuergesetzes 1997), wenn die Anteile an der Kapitalgesellschaft zum Privatvermögen ihrer Gesellschafter gehört haben und die veräußerten (oder aufgegebenen) Mitunternehmeranteile unentgeltlich erworben worden sind (hier: aufgrund Erbfalls).
3. Zur Ausklammerung der Teile des Veräußerungsgewinns (oder Aufgabegewinns), die auf Mitunternehmeranteile im Gesamthandsvermögen der Personengesellschaft entfallen.
Tatbestand
Fundstelle(n): BStBl 2004 II Seite 474 BB 2002 S. 2262 Nr. 44 BB 2002 S. 666 Nr. 13 BFH/NV 2002 S. 600 BFH/NV 2002 S. 600 Nr. 4 BFHE S. 425 Nr. 197 BStBl. II 2004 S. 474 Nr. 10 DStRE 2002 S. 568 Nr. 9 KÖSDI 2002 S. 13231 Nr. 4 WAAAA-97121