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BFH Urteil v. - VI R 17/23

Gesetze: AO § 47; AO § 149 Abs. 1 Satz 1; AO § 169 Abs. 1 und Abs. 2; AO § 170 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 Nr. 1; AO § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2; EStG § 2 Abs. 5b; EStG § 19; EStG § 20; EStG § 25 Abs. 3 Satz 1; EStG § 32d Abs. 6; EStG § 43 Abs. 5 Satz 1; EStG § 46 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 8; EStDV § 56 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b

Keine (Pflicht-)Veranlagung bei Stellung eines Antrags auf Günstigerprüfung nach § 32d Abs. 6 EStG erst nach Ablauf der Festsetzungsfrist

Leitsatz

1. Der Antrag auf Günstigerprüfung nach § 32d Abs. 6 des Einkommensteuergesetzes (EStG) entfaltet keine anlaufhemmende Wirkung nach § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Abgabenordnung (AO), wenn er zusammen mit Abgabe der Steuererklärung nach Ablauf der Festsetzungsfrist des § 169 Abs. 2 AO gestellt wird.

2. Kapitaleinkünfte, die dem besonderen Steuertarif nach § 32d Abs. 1 EStG aber nicht der Kapitalertragsteuer unterliegen, sind in die „positive Summe der einkommensteuerpflichtigen Einkünfte“ im Sinne des § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG einzubeziehen.

Tatbestand

Diese Entscheidung steht in Bezug zu

ECLI Nummer:
ECLI:DE:BFH:2025:U.140525.VIR17.23.0

Fundstelle(n):
BFH/NV 2025 S. 1630 Nr. 12
BFH/PR 2026 S. 25 Nr. 1
BFH/PR 2026 S. 26 Nr. 1
DStRE 2025 S. 1429 Nr. 23
DStZ 2025 S. 877 Nr. 23
EStB 2025 S. 398 Nr. 11
EStB 2025 S. 399 Nr. 11
HFR 2025 S. 1052 Nr. 11
NAAAK-00920

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