§ 8c KStG und Wirkung auf ein Verlustausgleichsvolumen des Vorjahres
Leitsatz
Negative Einkünfte, die im Wirtschaftsjahr des schädlichen Beteiligungserwerbs vor diesem Zeitpunkt angefallen sind, unterliegen zwar insoweit der Abzugsbeschränkung nach § 8c des Körperschaftsteuergesetzes (KStG), als sie zum Beispiel nicht in die danach folgenden Wirtschaftsjahre vorgetragen werden können. § 8c KStG schließt es aber nicht aus, solche Einkünfte mit einem im Vorjahr erwirtschafteten Verlustausgleichsvolumen (positiver Gesamtbetrag der Einkünfte) steuermindernd zu verrechnen.
Tatbestand
Diese Entscheidung steht in Bezug zu
ECLI Nummer: ECLI:DE:BFH:2025:U.160725.IR1.23.0
Fundstelle(n): Nr. 47/2025 S. 2879 BB 2025 S. 2645 Nr. 46 BBK-Kurznachricht Nr. 22/2025 S. 1000 BFH/NV 2026 S. 78 Nr. 1 DStR 2025 S. 2597 Nr. 45 DStRE 2025 S. 1463 Nr. 23 FR 2026 S. 38 Nr. 1 FR 2026 S. 42 Nr. 1 GmbH-StB 2025 S. 360 Nr. 12 GmbH-StB 2025 S. 360 Nr. 12 StuB-Bilanzreport Nr. 22/2025 S. 874 StuB-Bilanzreport Nr. 22/2025 S. 874 WPg 2025 S. 1428 Nr. 24 XAAAK-03471