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BFH Beschluss v. - II B 47/25 (AdV)

Gesetze: GrEStG § 1 Abs. 2b, Abs. 3 Nr. 1 und 3; GrEStG § 16 Abs. 4a, Abs. 5

Zweimalige Festsetzung von Grunderwerbsteuer für den Erwerb von Gesellschaftsanteilen beim Auseinanderfallen von sogenanntem Signing und Closing

Leitsatz

Es ist rechtlich zweifelhaft, ob bei einem Erwerb von Anteilen an einer GmbH, bei dem das schuldrechtliche Erwerbsgeschäft (Signing) und die Übertragung der GmbH-Anteile (Closing) zeitlich auseinanderfallen, zweimal Grunderwerbsteuer nach § 1 Abs. 2b des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) und § 1 Abs. 3 Nr. 3 GrEStG festgesetzt werden kann, wenn dem Finanzamt im Zeitpunkt der Festsetzung der Grunderwerbsteuer nach § 1 Abs. 3 Nr. 3 GrEStG bekannt ist, dass die Übertragung der GmbH-Anteile (Closing) bereits erfolgt ist.

Tatbestand

ECLI Nummer:
ECLI:DE:BFH:2025:BA.271025.IIB47.25.0

Fundstelle(n):
Nr. 50/2025 S. 3086
BB 2025 S. 2709 Nr. 47
BFH/NV 2026 S. 76 Nr. 1
DStR 2025 S. 2728 Nr. 47
DStR 2025 S. 2729 Nr. 47
DStR-Aktuell 2025 S. 10 Nr. 46
DStRE 2025 S. 1523 Nr. 24
OAAAK-03889

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