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BGH Urteil v. - XI ZR 64/24

Gesetze: § 133 BGB, § 157 BGB, § 614 ZPO vom

Bestimmung des Referenzzinses für die variable Verzinsung von Prämiensparverträgen im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung

Leitsatz

1. Die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Zeitreihe mit der Kennung genügen den Anforderungen, die nach der Senatsrechtsprechung (, BGHZ 231, 215 Rn. 84 f., vom - XI ZR 257/21, WM 2023, 326 Rn. 18 und vom - XI ZR 44/23, BGHZ 241, 107 Rn. 29 mwN) im Rahmen der ergänzenden Vertragsauslegung nach §§ 133, 157 BGB an den Referenzzins für die variable Verzinsung von Prämiensparverträgen zu stellen sind (Fortführung von Senatsurteilen vom , aaO Rn. 33 f. und vom - XI ZR 29/24, WM 2025, 2019 Rn. 44 ff., zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).

2. Der Bundesgerichtshof überprüft die vom Oberlandesgericht in einem Musterfeststellungsverfahren getroffene Bestimmung des Referenzzinses für Prämiensparverträge im Revisionsverfahren nur daraufhin, ob der Referenzzins den nach der Rechtsprechung (Senatsurteil vom - XI ZR 44/23, BGHZ 241, 107 Rn. 29 mwN) an ihn zu stellenden Anforderungen genügt, ob sich das Oberlandesgericht bei der Bestimmung des Referenzzinses sachverständiger Hilfe bedient hat ( - XI ZR 257/21, WM 2023, 326 Rn. 34, und ob es auf dieser Grundlage eine eigene (Vergleiche Senatsurteil vom - XI ZR 508/15, WM 2017, 808 Rn. 28 f.) nachvollziehbare und widerspruchsfreie Begründung für seine Bestimmung gegeben hat.

Tatbestand

ECLI Nummer:
ECLI:DE:BGH:2025:091225UXIZR64.24.0

Fundstelle(n):
BB 2026 S. 66 Nr. 3
WM 2026 S. 65 Nr. 2
ZIP 2025 S. 4 Nr. 50
LAAAK-07373

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