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BFH Urteil v. - VIII R 14/23

Gesetze: EStG § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; EStG § 20 Abs. 1 Nr. 7

Zuordnung von Vergütungen aus einem obligatorischen Arbeitnehmer-Genussrecht zu den Kapitaleinkünften

Leitsatz

1. Laufende Vergütungen aus einem obligatorischen Arbeitnehmer-Genussrecht gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 des Einkommensteuergesetzes (EStG) fallen regelmäßig nicht unter den Einkünfteerzielungstatbestand des § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG.

2. Damit Genussrechtszinsen auf einem Genussrecht als gesellschaftsrechtlichem Sonderrechtsverhältnis neben dem Arbeitsverhältnis beruhen, muss der Genussrechtsinhaber rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer des Rechts sein. Das Genussrechtsverhältnis muss ferner ernsthaft vereinbart, durchgeführt werden und so ausgestaltet sein, dass es neben dem Arbeitsverhältnis einen eigenständigen wirtschaftlichen Gehalt aufweist.

Tatbestand

ECLI Nummer:
ECLI:DE:BFH:2025:U.211025.VIIIR14.23.0

Fundstelle(n):
BB 2026 S. 214 Nr. 5
BFH/NV 2026 S. 353 Nr. 3
BFH/PR 2026 S. 113 Nr. 4
BFH/PR 2026 S. 113 Nr. 4
DStRE 2026 S. 246 Nr. 4
GmbH-StB 2026 S. 72 Nr. 3
GmbH-StB 2026 S. 73 Nr. 3
NWB-Eilnachricht Nr. 6/2026 S. 312
NWB-Eilnachricht Nr. 6/2026 S. 312
StuB-Bilanzreport Nr. 3/2026 S. 122
StuB-Bilanzreport Nr. 3/2026 S. 123
Ubg 2026 S. 174 Nr. 3
Ubg 2026 S. 178 Nr. 3
Ubg 2026 S. 180 Nr. 3
Ubg 2026 S. 181 Nr. 3
IAAAK-08693

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