Im Anwendungsbereich des § 18 Abs. 4 UmwStG 1995
Gewerbesteuerpflicht auch bei Betriebsveräußerung gegen Leibrente
Leitsatz
1. Wird der Betrieb einer Personengesellschaft oder natürlichen
Person veräußert, der innerhalb von fünf Jahren vor der Veräußerung aus der
Umwandlung einer Kapitalgesellschaft hervorgegangen war, unterliegt der
Veräußerungsgewinn auch dann gemäß § 18 Abs. 4 UmwStG 1995 (§ 18
Abs. 3 UmwStG 2006) im Zeitpunkt der Betriebsveräußerung in vollem Umfang
der Gewerbesteuer, wenn der Veräußerungspreis in Form wiederkehrender Bezüge
gezahlt wird und der Veräußerer einkommensteuerrechtlich die Zuflussbesteuerung
wählt (Bestätigung des BStBl I 2011,
1314, Tz 18.06).
2. Ein Veräußerungs- oder Aufgabegewinn ist unter den Voraussetzungen
des § 18 Abs. 4 UmwStG 1995 (§ 18 Abs. 3 UmwStG 2006) auch
dann gewerbesteuerpflichtig, wenn der aus der Umwandlung einer
Kapitalgesellschaft hervorgegangene Betrieb der Personengesellschaft oder
natürlichen Person als solcher nicht Gegenstand der Gewerbesteuer ist.
Diese Entscheidung steht in Bezug zu
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Fundstelle(n): BStBl 2013 II Seite 883 BB 2013 S. 2325 Nr. 39 BFH/NV 2013 S. 1892 Nr. 11 BFH/PR 2013 S. 472 Nr. 12 BStBl II 2013 S. 883 Nr. 20 DB 2013 S. 2188 Nr. 39 DB 2013 S. 6 Nr. 38 DStR 2013 S. 10 Nr. 38 DStR 2013 S. 2050 Nr. 39 DStRE 2013 S. 1276 Nr. 20 EStB 2013 S. 364 Nr. 10 FR 2013 S. 1001 Nr. 21 GStB 2014 S. 7 Nr. 2 GmbH-StB 2013 S. 365 Nr. 12 GmbHR 2013 S. 1154 Nr. 21 GmbHR 2013 S. 310 Nr. 20 HFR 2013 S. 1049 Nr. 11 KSR direkt 2013 S. 7 Nr. 11 KÖSDI 2013 S. 18557 Nr. 10 NWB-Eilnachricht Nr. 39/2013 S. 3053 StB 2013 S. 379 Nr. 11 StBW 2013 S. 915 Nr. 20 StBW 2013 S. 934 Nr. 20 StuB-Bilanzreport Nr. 19/2013 S. 755 Ubg 2013 S. 659 Nr. 10 KAAAE-44670