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BGH Beschluss v. - 1 StR 106/13

Gesetze: § 20a Abs 1 S 1 Nr 3 WpHG, § 38 Abs 2 WpHG, § 39 Abs 1 Nr 2 WpHG, § 4 Abs 3 Nr 2 MaKonV, § 25 Abs 2 StGB

Strafbarkeit wegen verbotener Marktmanipulation: Grundsätze von Täterschaft und Teilnahme; Mindestbeteiligung an der betroffenen Gesellschaft

Leitsatz

1. Beim Straftatbestand des § 38 Abs. 2 i.V.m. § 39 Abs. 1 Nr. 2, § 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG, § 4 Abs. 3 Nr. 2 MaKonV handelt es sich um ein Jedermannsdelikt, für das die allgemeinen Regeln zu Täterschaft und Teilnahme gelten.

2. Die Strafbarkeit nach diesen Vorschriften setzt nicht voraus, dass der Täter mit mehr als fünf Prozent an der betroffenen Gesellschaft beteiligt ist.

Fundstelle(n):
AG 2014 S. 448 Nr. 12
BB 2014 S. 1089 Nr. 19
BB 2014 S. 1358 Nr. 23
DStR 2014 S. 12 Nr. 20
NJW 2014 S. 1896 Nr. 26
NJW 2014 S. 8 Nr. 20
WM 2014 S. 890 Nr. 19
ZIP 2014 S. 35 Nr. 18
ZIP 2014 S. 916 Nr. 19
wistra 2014 S. 2 Nr. 6
wistra 2014 S. 314 Nr. 8
XAAAE-62908

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