Außergewöhnliche Belastung durch Unterhaltszahlungen: Erwerbsobliegenheit bei im Ausland ansässigen Angehörigen i.S. des § 33a Abs. 1 Satz 1 EStG
Leitsatz
1. Das jederzeitige Bereitstehen für einen eventuellen Pflegeeinsatz bei behinderten Angehörigen („Pflege auf Abruf“) ist kein besonderer Umstand, der die generelle Erwerbsobliegenheit volljähriger Personen entfallen lässt.
2. Der Steuerpflichtige hat grundsätzlich nachzuweisen, dass sich die unterhaltene Person um eine Beschäftigung bemüht hat. Fehlt es hieran, kommt eine Schätzung der (fiktiven) Einkünfte in Betracht.
Tatbestand
Diese Entscheidung steht in Bezug zu
Diese Entscheidung steht in Bezug zu
Fundstelle(n): BStBl 2016 II Seite 148 BFH/NV 2015 S. 1614 Nr. 11 BFH/PR 2015 S. 423 Nr. 12 BStBl II 2016 S. 148 Nr. 4 DB 2015 S. 2366 Nr. 41 DB 2015 S. 6 Nr. 41 DStR 2015 S. 2280 Nr. 41 DStRE 2015 S. 1338 Nr. 21 DStZ 2015 S. 853 Nr. 22 EStB 2015 S. 437 Nr. 12 HFR 2015 S. 1041 Nr. 11 IStR 2016 S. 158 Nr. 4 KÖSDI 2015 S. 19549 Nr. 11 NWB-Eilnachricht Nr. 42/2015 S. 3073 NWB-Eilnachricht Nr. 42/2015 S. 3073 StB 2015 S. 373 Nr. 11 StBW 2015 S. 922 Nr. 24 StBW 2015 S. 930 Nr. 24 CAAAF-05129