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BFH Beschluss v. - VII B 62/20 BStBl 2021 II S. 587

Gesetze: GG Art. 19 Abs. 4 Satz 1; AO § 30 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a und b und Abs. 4 Nr. 1; FGO § 114; FGO § 128 Abs. 2 und 3; VwGO § 44a

Einstweiliger Rechtsschutz gegen Verfahrenshandlungen - Verbindung von Einspruchsverfahren nicht isoliert angreifbar - Steuergeheimnis bei der gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellung

Leitsatz

1. Die Verbindung von Einspruchsverfahren stellt eine Verfahrenshandlung dar, die grundsätzlich nicht isoliert angefochten werden kann. Auf die Frage, ob die Verbindung als Verwaltungsakt einzuordnen ist oder nicht, kommt es insoweit nicht an.

2. Das Steuergeheimnis steht der Offenbarung steuerlicher Verhältnisse eines Beteiligten im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen regelmäßig auch dann nicht entgegen, wenn bereits streitig ist, ob überhaupt die Voraussetzungen für die Durchführung eines solchen Feststellungsverfahrens (hier: Vorliegen einer GbR) gegeben sind.

Tatbestand

Diese Entscheidung steht in Bezug zu

ECLI Nummer:
ECLI:DE:BFH:2021:B.300321.VIIB62.20.0- 2 -

Fundstelle(n):
BStBl 2021 II Seite 587
AO-StB 2021 S. 279 Nr. 9
BB 2021 S. 1751 Nr. 29
BB 2021 S. 2208 Nr. 38
BFH/NV 2021 S. 1163 Nr. 9
BFH/PR 2021 S. 371 Nr. 10
BStBl II 2021 S. 587 Nr. 14
DB 2021 S. 6 Nr. 29
DStR 2021 S. 10 Nr. 28
DStRE 2021 S. 1009 Nr. 16
HFR 2021 S. 1 Nr. 1
KÖSDI 2021 S. 22398 Nr. 9
NWB-Eilnachricht Nr. 29/2021 S. 2096
StuB-Bilanzreport Nr. 15/2021 S. 636
TAAAH-83616

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