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BFH Urteil v. - VI R 21/19 BStBl 2022 II S. 233

Gesetze: EStG § 3 Nr. 63; EStG § 52 Abs. 4; EStG § 52 Abs. 40; EStG a.F. § 40b Abs. 1; EStG a.F. § 40b Abs. 2;

Zur Abgrenzung von Alt- und Neuzusagen bei Direktversicherungen zum Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung

Leitsatz

1. Der Zeitpunkt, zu dem eine Versorgungszusage erstmalig erteilt wurde, bestimmt sich nach der zu einem Rechtsanspruch führenden arbeitsrechtlichen bzw. betriebsrentenrechtlichen Verpflichtungserklärung des Arbeitgebers (Anschluss an BStBl I 2013, 1022, Rz 350).

2. Hat der Arbeitgeber zugunsten des Arbeitnehmers mehrere Direktversicherungen abgeschlossen, ist die Frage, ob diese auf verschiedenen Versorgungszusagen beruhen, unter Berücksichtigung aller maßgeblichen Umstände des Einzelfalls zu beantworten. Das Fehlen oder Vorliegen eines zusätzlichen biometrischen Risikos kann dabei lediglich als ein Indiz herangezogen werden. Es ist keine gesetzliche Voraussetzung für eine Neuzusage (entgegen BStBl I 2013, 1022, Rz 355).

Tatbestand

Diese Entscheidung steht in Bezug zu

ECLI Nummer:
ECLI:DE:BFH:2021:U.010921.VIR21.19.0- 6 -

Fundstelle(n):
BStBl 2022 II Seite 233
BBK-Kurznachricht Nr. 3/2022 S. 111
BFH/NV 2022 S. 261 Nr. 3
BFH/PR 2022 S. 79 Nr. 4
DB 2022 S. 232 Nr. 5
DStR 2022 S. 25 Nr. 1
DStRE 2022 S. 120 Nr. 2
DStZ 2022 S. 139 Nr. 5
EStB 2022 S. 44 Nr. 2
GStB 2022 S. 9 Nr. 4
GmbHR 2022 S. 438 Nr. 8
HFR 2022 S. 208 Nr. 3
KÖSDI 2022 S. 22599 Nr. 2
NWB-Eilnachricht Nr. 3/2022 S. 148
StuB-Bilanzreport Nr. 2/2022 S. 80
ZIP 2022 S. 292 Nr. 6
KAAAI-01267

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