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BSG Urteil v. - B 6 KA 7/21 R

Gesetze: § 92 Abs 1 S 2 Nr 9 SGB 5, § 95 Abs 1 S 2 SGB 5, § 95 Abs 1 S 5 SGB 5, § 95 Abs 2 S 5 SGB 5, § 95 Abs 2 S 7 SGB 5, § 95 Abs 2 S 8 Halbs 1 SGB 5, § 95 Abs 2 S 9 SGB 5, § 95 Abs 3 S 1 SGB 5, § 101 Abs 1 S 1 Nr 3 SGB 5, § 103 Abs 3a S 2 SGB 5, § 19 Abs 1 S 2 Ärzte-ZV, § 19a Abs 1 S 2 Ärzte-ZV, § 19a Abs 2 S 1 Ärzte-ZV, Art 3 Abs 1 GG, Art 12 Abs 1 GG, § 21 Abs 3 ÄBedarfsplRL, § 26 Abs 1 S 1 ÄBedarfsplRL, § 26 Abs 1 S 2 ÄBedarfsplRL, § 36 Abs 1 ÄBedarfsplRL, § 36 Abs 8 ÄBedarfsplRL, § 37 ÄBedarfsplRL, § 51 Abs 1 ÄBedarfsplRL, § 53 Abs 1 Nr 2 S 2 ÄBedarfsplRL, § 58 Abs 2 ÄBedarfsplRL

Vertragsärztliche Versorgung - Medizinisches Versorgungszentrum - Erteilung einer Zulassung oder Anstellungsgenehmigung im Sonderbedarf - Versorgungslücke im Umfang von mindestens einem halben Versorgungsauftrag - Deckung durch mehrere Anstellungsgenehmigungen im Umfang von mindestens einem Viertelversorgungsauftrag

Leitsatz

1. Die Erteilung einer Zulassung oder Anstellungsgenehmigung im Sonderbedarf setzt voraus, dass eine Versorgungslücke mindestens im Umfang eines halben Versorgungsauftrags besteht.

2. Ein Sonderbedarf im Umfang von mindestens einem halben Versorgungsauftrag kann auch durch mehrere Anstellungsgenehmigungen im Umfang von mindestens einem Viertelversorgungsauftrag gedeckt werden.

Tatbestand

ECLI Nummer:
ECLI:DE:BSG:2022:060422UB6KA721R0

Fundstelle(n):
AAAAJ-21604

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