Gesetze: Art 2 Abs 2 S 1 GG, Art 3 Abs 3 S 2 GG, § 2 Abs 2 BÄO, § 3 Abs 1 S 1 Nr 3 BÄO, § 4 Abs 2 BÄO, § 5 Abs 2 S 1 BÄO, § 6 Abs 1 Nr 1 BÄO, § 10 Abs 1 BÄO, § 10 Abs 1a BÄO, § 1 Abs 1 S 2 ÄApprO, § 1 Abs 1 S 4 ÄApprO, § 2 Abs 8 ÄApprO, § 22 ÄApprO, § 24 ÄApprO, § 27 Abs 1 ÄApprO, § 28 ÄApprO, § 30 ÄApprO, § 95 Abs 2 S 3 Nr 1 SGB 5, § 95a Abs 1 SGB 5, §§ 223ff StGB, § 223 StGB, §§ 630aff BGB, § 630a BGB, § 823 BGB, HKG HA
Erteilung der Approbation bei Sehbehinderung
Leitsatz
Die Annahme, es reiche für die gesundheitliche Eignung im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Bundesärzteordnung nicht aus, wenn ein Approbationsbewerber, dessen gesundheitliche Eignung aufgrund einer Sehbehinderung eingeschränkt ist, in gesundheitlicher Hinsicht für die eigenverantwortliche und selbstständige Ausübung des ärztlichen Berufs in einem Facharztgebiet geeignet ist, steht nicht im Einklang mit Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG.